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Ernährung – Gluten und Laktose

Periodisierung in der Ernährung – Teil I

Einleitung

Vor ein paar Wochen haben wir unsere Aufmerksamkeit der Periodisierung (zeitliche Einteilung) im Sport gewidmet. Nun wird unser Thema die zeitliche Einteilung in der Ernährung sein. Ich versuche mich hier zumindest einmal, denn die Periodisierung in der Ernährung ist quasi nicht existent. Dementsprechend lassen sich auch nicht wirklich Informationen zu diesem Thema auftreiben. Eine interessante Tatsache.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass dieses Thema so vielseitig ist, dass es nur schwer zu greifen ist. Auf der anderen Seite gibt es immer Mittel und Wege, um die Entwicklung voran zu treiben. Dafür muss man sich nur mit dem Thema beschäftigen und sich die Daten und Fakten zusammensuchen, die für einen selbst interessant sind.

Ich habe mir auf jeden Fall ein paar Gedanken gemacht, welche Möglichkeiten es gibt bzw. was umsetzbar ist.

Ganzheitliche Ernährung

Eine ganzheitliche Ernährung sieht vor, alle Makronährstoffe (Protein, Fett, Kohlenhydrate) und Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) in ausgewogenen Verhältnismäßigkeiten zu berücksichtigen.

Wie diese Verhältnismäßigkeiten im Detail aussehen, darüber streiten sich die Geister.

Schlussendlich geht es darum, dem Körper alle Nährstoffe bereitzustellen, welche er benötigt, um die täglichen Prozesse zu meistern.

Es gilt also, eine größtmögliche Vielfalt an Lebensmitteln auszuwählen und in die Ernährungsweise einzubauen. Wie bereits angedeutet, gibt es verschiedenste Ansichtsweisen, was denn gesund sei und was nicht.

Laktose und Gluten

Ein Ansatz ist z.B., dass wissenschaftlich bewiesen ist, dass bei Babys Autoimmunkrankheiten ausgelöst werden können, wenn zu früh glutenhaltige (Weizenprotein) oder laktosehaltige (Milchzucker) Nahrungsmittel zugeführt werden.

Dieser Ansatz lässt sich zwar nicht auf Erwachsene pauschal übertragen, aber es gibt auch verschiedenste Ansätze, insbesondere aus der Ayurveda (traditionelle indische Medizin), TCM (traditionelle chinesische Medizin) oder der klassischen Naturheilkunde, dass der Konsum von Gluten und Laktose zu gesundheitlichen Beschwerden führen können.

So werden Gluten und auch Laktose oft als Auslöser von Entzündungen oder Unverträglichkeiten, insbesondere im Darm vermutet.

So ist eine Möglichkeit, im Rahmen deiner Ernährung eine gewisse Zeit auf glutenhaltige und/oder laktosehaltige Lebensmittel zu verzichten und deinem Körper bzw. speziell deinem Darmbereich eine Erholung zu gönnen. Solltest du das Gefühl haben, dass es genau das ist, was dir gerade gut tun würde, z.B. auf Grund von Magen-Darmproblemen, Völlegefühl oder einem Blähbauch, muss beachtet werden, dass sich der Körper auf eine Rückumstellung einstellen muss. Dementsprechend solltest du Gluten/Laktose langsam absetzten und nach deiner „Kur“ langsam wieder in deine Ernährung integrieren.

Hinweis: Bei dem längeren Absetzen von Laktose kann es zu einer temporären oder auch Einstellung oder einer verschlechterten körpereigenen Herstellung des Laktose- Verdauungsenzyms Lactase kommen.

 

Bildquelle: Soorelis

 

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