Visit Homepage
Zurück zum Content

Vitamin D – Das Sonnenvitamin

Vitamin D

Das Sonnenvitamin

Liebe Leser,

so langsam kommt der Herbst, die ersten Blätter fallen, die Tage werden kürzer und dunkler. Mutter Natur stellt auf Energiesparmodus und die Sonne lässt sich fürs Erste nicht mehr so oft blicken.

Das heißt für uns Menschen oft, dass ab sofort die Müdigkeit Einzug erhält und unser ständiger Begleiter wird. Dies kann unter anderem an starkem Vitamin D (D2 und D3) Mangel liegen.

Allgemein leiden wir in Deutschland an chronischer Sonnenarmut und somit auch an Vitamin D. Vitamin D wird bei ausreichend Sonnenlicht synthetisiert. Auf Grund von Kleidung, Nebel oder Smog sowie Fensterglas, speziell in Großstädten, bekommen wir aber zu wenig ultraviolette Strahlung ab.

Auf Grund der genannten Faktoren, werden bereits Milch, Butter und Margarine mit Vitamin D angereichert. In der Natur kommt Vitamin D in Pilze, Eigelb, Leber, Fisch (Hering, Sardine oder Thunfisch), Parmesankäse oder Avocado vor. Trotzdem schafft es ein großer Teil der deutschen Bevölkerung bzw. der nördlichen Länder nicht den Vitamin D Bedarf zu decken.

Vitamin ist ein fettlösliches Vitamin, so ist es vom Vorteil Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel mit einer Fett reichen Mahlzeit einzunehmen, bzw. bei fettarmen, Vitamin D reichen Nahrungsmittel wie Pilzen, ein fettreiches Lebensmittel hinzu zufügen. Der Vitamin D Verlust beim Kochen, fällt sehr gering aus.

Aufgaben im Körper

Vitamin D regelt unter anderem die Aufnahme von Calcium und Phosphor, weshalb Vitamin D und Calcium reiche Lebensmittel gerne zusammen konsumiert werden können.  Somit hat Vitamin D einen indirekten Einfluss auf die Mineralisierung der Knochen (speziell in der Wachstumsphase) und Zähne.

Weiterhin hat Vitamin D einen Einfluss auf zelluläre Transportschritte und ist somit an diversen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Vitamin D ist noch nicht komplett erforscht, man geht aber davon aus, das Vitamin D als Immunmodulator fungiert. Das heißt, auf verschiedenste Weise das Immunsystem beeinflusst (stärkt). So geht man davon aus, dass Vitamin D präventiv vor Infektionskrankheiten (Grippe, Erkältung, Lungentzündung) und der Bildung von Krebs entgegenwirkt, sowie den Heilverlauf positiv beeinflusst.

Mangel

Ein Mangel an Vitamin D kann zu einer ungenügenden Aufnahme von Calcium führen und somit zu Skelettveränderungen (Rachitis bzw. Osteomalazie, einer Verkrümmung von Knochen). Weiterhin kann der Zahnschmelz angegriffen werden. Wie zudem dargelegt führt ein Vitamin D Mangel zu einer gesteigerten Infektanfälligkeit. Weiterhin zu Müdigkeit, Schwindel oder es wird einem Schwarz vor Augen.

Überdosierung

Eine Überdosierung wiederum kann zu, Durchfall führen, Gewichtsverlust oder zu Calcium Einlagerungen (Herz, Bronchien, Blutgefäße).

Aufnahme Empfehlung für Erwachsene (nach DGE)

Die Vitamin-D-Zufuhr über die Ernährung mit den üblichen Lebensmitteln (1 bis 2 µg pro Tag bei Kindern, 2 bis 4 µg pro Tag bei Jugendlichen und Erwachsenen) reicht nicht aus, um die gewünschte Versorgung (25(OH)D-Serumkonzentration von mindestens 50 nmol/l) bei fehlender endogener Synthese sicherzustellen. Hierfür werden 20 µg/Tag benötigt. D. h., die Versorgung muss zusätzlich zur Zufuhr über die Ernährung über die endogene Synthese und/oder über die Einnahme eines Vitamin-D-Präparats sichergestellt werden. Bei häufiger Sonnenbestrahlung kann die gewünschte Vitamin-D-Versorgung ohne die Einnahme eines Vitamin-D-Präparats erreicht werden.“ (DGE)

Fazit: Vitamin D gehört neben Vitamin B9 (Folsäure), zu den Vitaminen, bei denen ein chronischer Mangel innerhalb der deutschen Bevölkerung besteht.

Euer Dustin

 

Quellen:

Buch Handbuch Nahrungsergänzungsmittel

Studienunterlagen (unveröffentlicht)

http://www.kup.at/kup/pdf/3477.pdf

http://flexikon.doccheck.com/de/Rachitis

http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs001080050228?LI=true#page-1

http://link.springer.com/article/10.1007/BF03042187#page-1

Lehrbuch der Pharmakologie: Für Studenten der Medizin aller Studienabschnitte und für Ärzte s.389 f

https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d/

 

 

Gib als erster einen Kommentar ab

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.